10.03.26
So sparen Sie Versandkosten!
Hast Du die schon gesehen? In dem Shop gibt es Schalen aus Kokosnuss? Sehen super aus, sind nachhaltig und werden sogar versandkostenfrei geliefert. Wird also sofort gekauft, oder?
Da geht es uns im ersten Augenblick meistens genauso. Keine Versandkosten? Da überlegt man nicht lange, sondern bestellt den gewünschten Artikel meist mal eben.
Uns werden natürlich auch immer mal wieder Fragen gestellt wie:
“Warum sind die Portokosten so hoch?”
oder einfach nur:
“Die Versandkosten sind zu teuer!”
Die Überlegung können wir auch nachvollziehen, wenn man nur eine Seife kauft, ist das Porto im Verhaltnis zum Artikel hoch.
Man würde ja auch nicht 30 Kilometer fahren, nur um eine Kleinigkeit zu kaufen. Zumindest würde man rumfragen oder einen Freund mitnehmen, der auch etwas aus dem Laden möchte.
Das ist eine Überlegung, die uns beim online shoppen scheinbar immer öfter abhanden kommt.
Für mich selbst ist es ja mal eben gemacht. Schwupps, Artikel im Warenkorb und am besten gleich schon vor meiner Haustür. Aber bis der eine Artikel bei mir ankommt, sind einige Arbeitsschritte und die entsprechenden Menschen erforderlich. Dazu kommt, dass der Artikel auch verpackt werden muss, was nicht nur Arbeitskraft bedeutet, sondern auch Rohstoffe bzw. Material. Ich bin mir sicher, Du hast ein Bild davon ...
Ein bisschen ärgert man sich da schon fast über die Einforderung von geringeren Versandkosten. Immerhin müssen alle, die am Versandprozess beteiligt sind, auch bezahlt werden. Man kann sich nicht auf der einen Seite über die unmöglichen Zusteller beschweren, die keinen Schritt extra machen wollen, es drei Tage hintereinander nicht schaffen, das Paket zuzustellen oder es in der Papiermülltonne ablegen (alles Beispiele aus unserem Versandalltag) und auf der anderen Seite aber nur 2 Euro für ein versichertes Päckchen bezahlen wollen.
Eigentlich ist es also gar nicht möglich, versandkostenfrei zu liefern. Irgendwo müssen die Kosten nunmal hin. Wir haben uns lange überlegt, ob wir kostenlosen Versand anbieten sollten. Das wäre für unseren Umsatz vermutlich sogar gut, weil eben die Hemmschwelle niedriger wäre.
Aber wo stecken dann die Kosten für den Versand? Du kannst Dir selbst denken, dass dafür weder Spenden gesammelt werden, noch der “Verband der anonymen Portoerstatter” dafür aufkommt. 😉 Klar, am Ende schlägt es sich im Produktpreis nieder. So, dass Du zwar rechnerisch weniger Porto bezahlst, wenn Du nur einen Artikel kaufst, aber eben mehr bei mehreren Produkten.
Finden wir eigentlich ungerecht und auch nicht gerade transparent. Deswegen haben wir uns dagegen entschieden. Es bereitet uns Bauchschmerzen, den Kunden, die mehr bestellen, höhere Kosten zuzumuten. Auch wenn das auf den ersten Blick nicht auffällt.
Da kann man doch besser rumfragen, ob noch jemand ein Stück Seife haben möchte und sich so das Porto teilen.
Für uns ist es immer eine Herausforderung,, wenn die Versandkosten wieder erhöht werden. Leider passiert das gerade in letzter Zeit regelmäßig. Wir vermeiden, wenn immer möglich, diese Änderungen weiter zu geben, aber manchmal lässt es sich leider nicht vermeiden.
Wie siehst Du das? Achtest Du auf Versandkosten und versuchst das Paket möglichst voll zu machen? Oder suchst Du nach einer lokalen, offline Alternative?